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für menschenwürde und freiheit

Donnerstag, 17. Dezember 2009

ich musste schmunzeln

... obwohl das Thema doch sehr ernst ist:



Lustig die Schlagzeile, weniger lustig die Aussage des Artikels:

Zitat:

Am besten wäre es, wenn die beiden Länder in einen Wettbewerb um die grünsten Technologien, die effizientesten Autos und das schnellste Wachstum von Umweltjobs treten würden. Dabei könnte ihnen ein anspruchsvoller Kopenhagen-Deal helfen. Die eigentliche Angst Chimericas würde dann darin bestehen, dass durch ein Scheitern des Gipfels eine gigantische Investitionschance verpasst wird - und Billionenbeträge in die falsche, die fossile Richtung gelenkt werden. Denn die fossile Ökonomie frisst sich eher früher als später selbst auf. Durch hohe Ölpreise und dadurch, dass sie eine unwirtliche Welt entstehen lässt.

Angesichts der ökonomischen, technischen und sicherheitspolitischen Chancen, die in Energieffizienz und CO2-neutralen Energien stecken, müssten China und die USA im Endspurt des Kopenhagener Gipfels versuchen, sich in Zusagen und Reduktionszielen zu übertrumpfen.


Chancen? Die einzigen 'Chancen', die sich durch die Klimahysterie und Treffen wie den Kopenhagen-Gipfel bisher aufgetan haben, waren Gelegenheiten, die Menschen noch stärker abzuzocken, einzuschränken, manipulieren und belügen. Es ging nie um Umwelt- oder Klimaschutz, sondern darum, mittels des Instruments des Emissionsrechtehandels noch einmal kräftig zu zocken, bevor das gegenwärtige System endgültig kollabiert.

Die fossile Richtung mag die falsche sein, das stimmt soweit, doch die Richtung, die in Kopenhagen angestrebt wird, ist aber genauso falsch. Insofern ist auf ein Scheitern des Gipfels zu hoffen, denn das letzte was wir jetzt brauchen ist ein Abzocksystem, das den Umweltschutz völlig ins Zeichen des unnötigen CO2-Vermeidens stellt und dabei die wirklichen Umweltprobleme an den Rand drängt.

Dienstag, 15. Dezember 2009

polizeiterror XVII

Anmerkung: Für die 'Klimagipfel' in Kopenhagen wurden sogar extra einige dänische Gesetze deutlich verschärft, um folgendes erst möglich zu machen. Lissabon-Europa zeigt einmal mehr seine wahre, hässliche Fratze...

Zitat:

Du warst eine der 968 Demonstranten, die Samstag auf der Großdemo gegen den Klimagipfel "vorbeugend" fetsgenommen wurden. Wie kam es dazu?

Marie: Etwa eine halbe Stunde, nachdem der Zug gestartet ist, liefen plötzlich Polizisten aus einer Seitenstraße durch die Demo. Die haben sofort angefangen Ketten zu bilden, das war eine Sache von ein zwei Minuten. Wir wurden abgedrängt und mussten uns zwischen Autos auf die Straße setzen. Das Verhalten war ziemlich aggressiv.
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Wurde Euch eine Begründung genannt?

Wir haben natürlich gefragt, warum sie das tun. Da hieß es nur: "Weil wir das sagen" oder "Das geht euch nichts an." So haben wir bestimmt eine halbe Stunde gesessen und gewartet. Die Temperaturen lagen um den Gefrierpunkt. Zu der Zeit haben wir noch gehofft, dass sie uns rauslassen. Dann haben sie angefangen die Leute rauszuholen, unsere Bezugsgruppe von fünf Leuten wurde getrennt. Wir wurden durchsucht und mit Kabelbindern gefesselt. Wir mussten uns in einem Innenhof auf den Boden setzten, die Beine gegrätscht, davor und dahinter ein anderer.

Wie lange ging das so?

Etwa zwei Stunden, andere mussten noch länger dort sitzen. Es waren hunderte, die dort so saßen. Wir haben den Polizisten mehrfach gesagt, dass wir auf die Toilette und aufstehen wollen. Immer hieß es nur: Wr sind gleich fertig. Als ich gefragt habe, ob sie die Kabelbinder lockern meinte ein Polizist, die seien doch locker genug. Dann haben sie angefangen, die Leute abzutransportieren. Auf einem Gelände der Feuerwehr nebenan standen Linienbusse der Kopenhagener Verkehrsbetriebe. Es hat lange gedauert, bis der Bus voll war, auch da drinnen war es sehr kalt und man hatte immer noch die Arme auf dem Rücken.

Dann wurdet Ihr in die Sammelstelle gebracht?

Nicht sofort. Auf dem Polizeiparkplatz haben wir dann bestimmt nochmal drei Stunden gestanden. Da durften dann zum ersten Mal zwei Mädchen auf die Toilette. Noch immer wusste niemand, was eigentlich los ist. Die vier Polizisten, die mit im Bus waren, haben gar nichts gesagt. Am Ende wurden wir in eine Halle gebracht und mussten uns wieder in der gleichen Position wie im Kessel auf den Boden grätschen.

Warst Du da immer noch gefesselt?

Ja. Und weil mir das mittlerweile so weh tat, habe ich mich hingehockt. Ein Polizist hat mich dann in mit dem Knie in die Seite getreten und gesagt, ich solle mich gefälligst hinsetzen, wie alle anderen auch. Da ist dann auch jemand umgekippt, den haben sie rausgezogen. Etwa eine halbe Stunde habe ich so gesessen, dabei habe ich auch zum ersten Mal wieder jemanden von meiner Bezugsgruppe gesehen.

Was hast Du in der Sammelstelle beobachtet?

Man hat mich dann in die Halle gebracht, in der die Käfige stehen. In den Gängen sind sie mit Hunden rumgelaufen, einmal haben sie Pfefferspray in einer Zelle versprüht, als die Leute drinnen Krach gemacht haben. Ich selbst wurde durchsucht, meine Daten wurden aufgenommen. Als ich wieder gefragt habe, warum ich festgenommen wurde, hieß es nur: Wenn du morgen wieder hier bist, dann kommst Du hier nicht so schnell wieder raus. Dann habe ich ein Papier bekommen, in dem meine Rechte stehen. Gegen Mitternacht haben sie mich rausgelassen. Die übrigen aus meiner Bezugszuppe waren erst gegen vier Uhr wieder frei. Einer von ihnen hat sich in die Hose gemacht, weil sie ihn einfach nicht auf die Toilette gelassen haben.

(Quelle: taz.de)

Montag, 14. Dezember 2009

sarrazin, mal wieder (diesmal: gedankenpolizei)

Zitat:

"Ich würde Kopftücher im Unterricht untersagen. Sie sind kein religiöses Symbol, sondern ein politisches" (...) Sarrazin, der früher Finanzsenator in Berlin war, forderte dem Bericht zufolge, den
Zuzug von Ausländern zu begrenzen. In Deutschland lebende Ausländer müssten zudem unter "Integrationsdruck" gesetzt werden. Schülerinnen in Deutschland steht es an öffentlichen Schulen frei, Kopftücher zu tragen.

(Quelle: Frankfurter Rundschau)

Zu dem gesagten sei angemerkt: Es geht diesmal gar nicht um Lehrerinnen, sondern Schülerinnen!

Was Sarrazin hier versucht, ist nichts anderes als eine Art Gesinnungspolizei herbeizureden. Diese Gesinnung ist erlaubt, diese verboten. Diese Kleidung ist erwünscht, diese unerwünscht. Mit Freiheit oder Toleranz hat das nichts mehr zu tun. Denn wenn man Sarrazins Wunsch nach "Integrationsdruck" nachkommen will, müsste man dann nicht allen Menschen vorschreiben, was sie zu denken, zu tragen, zu zeigen hätten? Gerade unter Jugendlichen gibt es etliche Subkulturen, die sich unter anderem durch einen von der Allgemeinheit verschiedenen Kleidungsstil abzeichnen - also auch hier "Integrationsdruck" aufbauen und den eigenen Kleidungsstil verbieten? Müssen dann auch bestimmte T-Shirt-Logos verboten werden, denn manche sind ja auch "politische Symbole", z.B. das Peace-Logo? Oder Che-Guevara-Aufdrucke?
Oder geht es Sarrazin doch nicht um politische, sondern religiöse Symbole? Also Kreuze, Davidsterne, Kopftücher und den Stirnpunkt verbieten?

Es ist das eine, Beamten im Dienst religiöse und politische Symbole zu untersagen, aber etwas völlig anderes, dies von Zivilpersonen vorzuschreiben. Ganz besonders, da die Schule keine freiwillige Veranstaltung ist, man also nicht die Wahl hat "mitmachen oder nicht hingehen".

Sarrazin scheint auf jeden Fall erpicht darauf zu sein, in zukünftigen Geschichtsbüchern als lautstarker rechter Demagoge aufgelistet zu werden...

Mittwoch, 2. Dezember 2009

von volksentscheiden und populisten

Zitat:

Populisten sagen es so: Nur Volksentscheide bilden die wahren Mehrheiten im Land ab. Doch bei einem solchen Votum gewinnt, wer am meisten in die Stimmungsmache investieren kann. Das Resultat ist gekaufte Politik - und weniger Demokratie.

(Quelle: Spiegel Online)

Diese Zitat fiel heute vor allem mit Blick auf den Volksentscheid in der Schweiz, den Bau von Minaretten zu verbieten. Von allem dummen Kommentaren dazu, ist dieser hier sicherlich einer der dümmsten. Denn wo das Ergebnis eines Volksentscheides durchaus vom Werbeetat bestimmter Gruppen beeinflusst werden kann, ist die professionelle Politik der Parteien und Politiker generell praktisch vollständig in der Hand von Lobbyisten und Konzernen. Gekaufter als die Politik im Parlament kann es also nicht mehr werden.

Auch wenn ich die Entscheidung in der Schweiz missbillige, so ist sie dennoch immerhin in der Hinsicht respektabel, dass hier nicht eine Politikerkaste über den Kopf von allen Leuten hinweg entschieden hat. Zwar wird eine Dummheit nicht weniger dumm, weil die Mehrheit an sie glaubt, aber es ist ja nicht so, als hätten die Entscheidungen der wenigen in der Elite, die sich sonst als die klügsten wähnt, nicht schon viel häufiger noch viel größere Dummheiten begangen.

Insofern: Schade um das Ergebnis, aber das Instrument Volksentscheid deswegen zu diskreditieren, ist absolut unseriös.

Montag, 30. November 2009

kristina wer?

Zur Einstimmung erst einmal ein Foto:



Nein, Von der Leyen hat sich nicht klonen lassen und zwecks Imageverbesserung mit einer völlig unbekannten jüngeren Frau fotografieren lassen, um dann selbst zur Arbeitsministerin werden zu können. Die Frau links, von der praktisch niemand bisher etwas gehört oder gesehen hat, IST die neue Familienministerin. Dieses Foto prangt derzeit auf der Startseite ihrer eigenen Homepage. Dass die beiden sich offenbar gut verstehen, lässt auf jeden Fall nichts Gutes hoffen.

Schauen wir uns mal an, wofür Kristina Köhler steht:

Zitat:

Die schlechten Ergebnisse der PISA-Studie sind nicht auf den föderalen Wettbewerb zurückzuführen, sondern darauf, dass dieser Wettbewerb bisher nicht stattgefunden hat.


Der "föderale Wettbewerb", also derjenige zwischen Bundesländern, findet erstens nur hinsichtlich des Studiums statt (da Studenten auch mal das Bundesland wechseln können, aber ein Grundschulkind logischerweise an den Wohnort der Eltern gebunden ist), und zweitens da auch oft nur in der Art, welche Studiengänge werden angeboten, und gibt es im entsprechenden Land Studiengebühren. Was soll mit "mehr Wettbewerb" jetzt bitte genau bezweckt werden? Insbesondere im Bereich der Grund- und weiterführenden Schulen (also Gymnasium, Realschule etc.), auf die sich die gerne herangezogene PISA-Studie bezieht? Was nützt es, dass das Hans-Wurst-Gymnasium in Chemnitz mit dem Klaus-Kinski-Gymnasium in Freiburg einen Wettbewerb eingeht?

Das einzige, was über verstärkten Wettbewerb erreicht werden kann, ist eine verstärkte Selektion. Also angenommen, innerhalb einer Stadt konkurrieren alle gleichartigen Schulen miteinander in einem stetigen Wettbewerb, kann es nur eine Folge geben: Die Kluft zwischen den besseren (und damit letztlich garantiert besserfinanzierten) und schlechteren wird sich nach und nach vergrößern. Am Ende wird dann ein Abitur nur noch so viel Wert sein, wie der Ruf der Schule. Ein solcher Wettbewerb wird die Bildungslandschaft nur noch stärker spalten können. Vermutlich ist das von manchen Protagonisten jedoch gerade erwünscht.


Zitat:
Universitäten sollen sich ihre Studenten selbst aussuchen - und auch umgekehrt. Dadurch schaffen wir Leistungs- und Qualitätsanreize: Hochschulen stehen im Wettbewerb um den Nachwuchs und werden mit attraktiven Studienbedingungen, renommierten Professoren und kurzen Studienzeiten versuchen, Studenten anzuwerben.


Anders gesagt: Um einen Studienplatz soll man sich gefälligst bewerben wie auf eine Arbeitsstelle, und gegebenenfalls auch aus verschiedenen Gründen (oder grundlos) abgelehnt werden können. Das verbessert sicher am Ende die Statistiken was Hörsaalbelegung, Noten, Abschlüsse und Abbrecherquoten angeht, hat aber mit freier Bildung nur noch wenig gemein. Und was an kurzen Studienzeiten explizit positiv sein soll, muss erst noch jemand erklären. Die Verkürzung durch die Bologna-Reformen jedenfalls war eine eindeutige Verschlechterung...

Zitat:
Um sich im internationalen Wettbewerb behaupten zu können, brauchen die Hochschulen außerdem mehr Gestaltungsspielräume für Forschung und Lehre. Wir wollen das Hochschulrahmengesetz abschaffen.


Das ist ja alles (aus neoliberaler Sicht) schönes Gerede von wegen Wettbewerb, doch fehlt der Nachweis, dass letzterer im Bildungsbereich auch etwas im Sinne der Schüler und Studenten etwas bringt. Und das Beispiel USA - wo es so etwas wie Wettbewerb zwischen Universitäten tatsächlich gibt - zeigt, wohin die Reise dann geht: Teure Elite-Universitäten für Kinder reicher Eltern und für den ein oder anderen Glückspilz der ein Stipendium bekommt (d.h. mit den Gnaden irgendeines Gönners dort studieren darf), während der Rest sich dann auf den weiterhin alten, maroden und keineswegs verbesserten Unis bleiben darf.

Zitat:
Unternehmen brauchen qualifizierten Nachwuchs und sind bereit, zu einer guten Ausbildung einen Beitrag zu leisten. Hochschulsponsoring, Stiftungsprofessuren und die Kooperation mit der Wirtschaft müssen ermöglicht bzw. ausgebaut werden.


Als wäre das nicht schon längst bittere Realität. Ein beträchtlicher Teil der Forschung wird von Firmen mitfinanziert (und das Ergebnis dann von den Finanziers alleine gewinnbringend verwertet, ungeachtet dessen, dass die Forschungsleistung von ihnen zwar unterstützt, aber nicht vollständig selbst aufgebracht wurde), und so manches Projekt stirbt angesichts zu schlechter Vermarktungsaussichten. Wissenschaft zum reinen Zweck des besseren Verständnisses der Welt ist längst zu etwas Besonderem geworden, anstatt, wie es sein sollte, der Normalfall zu sein.

Zitat:
Studiengebühren können der Qualitätsverbesserung deutscher Hochschulen dienen.


Ja können sie. Tun sie aber nachweislich nicht. Ganz abgesehen davon, dass es Aufgabe des Staates ist, aus Steuermitteln genau jene Qualität sicherzustellen. Bezahlt wird das dann unter anderem ja auch mit den Steuern der später wahrscheinlich besserverdienenden Akademiker, die daraus Hervorgehen. Offenbar ist aber gewollt, dass man bereits Geld im Voraus haben muss, um überhaupt Zugang zu einem Studium bekommen zu können. Denn die theoretische Möglichkeit, dass jeder studieren darf, bringt denen ohne die nötigen finanziellen Mittel dann genauso viel wie die Tatsache, dass sich ja jeder einen Porsche kaufen könnte. Wenn er denn das Geld dazu hätte.

Aber dafür gibt es natürlich eine tolle Lösung: Gönner finden oder Schulden machen!

Zitat:
Durch den Ausbau des Stipendienwesens und die Gewährung zinsloser Darlehen können Studiengebühren sozial verträglich gestaltet werden.


Das Stipendienwesen ist generell eine ziemliche Unart; und es ist eben KEINE Zukunftsperspektive, wenn ein angehender Student erst einmal Schulden aufnehmen muss, um überhaupt studieren zu können.


Zitat:
Das Solidarprinzip in der Kranken-, Renten und Pflegeversicherung hat allerdings nur funktioniert, weil und solange die Zahl derjenigen, die Leistungen erhalten, wesentlich kleiner war als die Zahl derjenigen, die dafür aufkommen. Diese Voraussetzung ist nicht mehr erfüllt.


Das liegt vor allem daran, dass das Solidarprinzip in Deutschland von Anfang an nur halb solidarisch war. Zum Beispiel durch die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze. Diese stellt nämlich sicher, dass umlagebasierte Sozialsysteme in Abhängigkeit von der Anzahl der Einzahler, anstatt vom Gesamtwohlstand der Gesellschaft, ihre Leistungen definieren; denn ab einer gewissen Grenze an Einkommen steigen die Beiträge nicht weiter, so dass sich die oberen Gesellschaftsschichten sehr leicht von genau diesem Solidarprinzip entziehen können. Entsprechende Solidarsysteme OHNE eine solche Grenze funktionieren nämlich weiterhin sehr gut, z.B. in der Schweiz, wo jeder einen Prozentsatz seines Einkommens in die Rentenkasse zahlt, egal wie hoch dieses Einkommen ist. Damit steigen die Einnahmen der Rentenkasse mit dem durchschnittlichen Wohlstand der gesamten Gesellschaft, nicht nur mit dem der unteren und mittleren Schichten.

Zitat:
Die schrittweise Einführung der "Rente mit 67" war längst überfällig, um die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung auch für kommende Rentnergenerationen sicher zu stellen.


Die Menschen länger auszupressen, indem man am besten bis zu deren Tod garnicht erst damit aufhört, spart natürlich der Rentenversicherung einiges an Geld. Der Gedankengang ist auf jeden Fall eindeutig: Alte Menschen zuallererst sind ein Kostenfaktor, den es zu minimieren gilt.

Zitat:
Die kapitalgedeckten Elemente der betrieblichen und privaten Altersvorsorge müssen einen höheren Stellenwert erhalten als bisher. Vor allem die private Altersvorsorge junger Menschen muss besser gefördert werden.


Das ist das gleiche wie mit der privaten Krankenversicherung. Für die sich sowas problemlos dauerhaft leisten können, ist das alles ja sehr toll, der Rest darf aber in die Röhre schauen. Nach der Zweiklassenmedizin steht uns die Zweiklassenrente bevor.

Zitat:
Ich werbe weiterhin für eine Entkopplung der Gesundheitskosten vom Faktor Arbeit mit Hilfe einer solidarischen Gesundheitsprämie.


Solidarisch ist an dieser Prämie überhaupt nichts. Die neuerdings immer wieder vorgebrachte Idee der pauschalen Gesundheitsprämie ist im höchsten Maße ANTI-solidarisch, da dadurch eben nicht die stärkeren die schwächeren unterstützen (und das wäre ja genau das Grundprinzip eines solidarischen Systems!).

Zitat:
In der Bundesrepublik Deutschland darf kein Platz sein für politischen Extremismus - egal ob von links oder von rechts. Dies muss ausdrücklich auch für ausländische Gruppierungen gelten. Vor allem Jugendliche sind davor zu schützen, in die (politische) Gewaltszene abzurutschen und auf zerstörerische Ideologien hereinzufallen.


Okay, wer schützt unsere Jugend vor der nachweislich zerstörerischen Ideologie des Neoliberalismus?

Zitat:
Wichtig ist dabei insbesondere, dass es im Kampf gegen Rechtsextremismus keine Verharmlosung des Linksextremismus und keine Zusammenarbeit mit Linksextremisten geben darf.


Bei besagter Verharmlosung geht es um den Umstand, dass breite Teile der Bevölkerung Sachbeschädigung eben als nicht so schlimm ansehen wie Körperverletzung, Mord und Totschlag. Da rechte Gewalt typischerweise gegen Menschen, linke Gewalt sich aber gegen Sachen richtet, sehen natürlich einige Leute rechts der Mitte hier eine grobe Verharmlosung. Tatsächlich ist letzteres aber auch harmloser. Niemand kann guten Gewissens auf Grundlage der Menschenrechte und des Grundgesetzes argumentieren, dass z.B. ein Mord an einem Ausländer nicht schlimmer sei als ein zerstörtes Auto.

Zitat:
Wir brauchen ein neues Bewusstsein dafür, wie wichtig und unabdingbar die demokratischen Grundregeln für ein friedliches Zusammenleben sind. Hierzu müssen die Erziehungskompetenzen in den Familien und den Schulen gestärkt und den Jugendlichen endlich wieder Perspektiven - insbesondere auf dem Arbeitsmarkt - gegeben werden. Sie müssen sehen und erfahren: Demokratie funktioniert.


Das dumme ist nur, dass unsere real existierende Demokratie eben nicht funktioniert. Wenn es so wäre, dann wären wir um einige Dutzend Probleme ärmer, von denen die Perspektiven von Jugendlichen noch ein geringes wären.

Zitat:
Nach den schrecklichen Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA, den Terrorattentaten vom 11. März 2004 in Madrid und den nur durch Glück vereitelten Kofferbombenattentaten in Deutschland ist uns allen bewusst geworden, dass unsere bisherigen Sicherheitskonzepte nicht auf diese neue Art der Bedrohung ausgerichtet waren. Umso wichtiger waren deshalb die auf Druck der CDU/CSU-Fraktion geschaffenen Rechtsgrundlagen für eine Anti-Terror-Datei und für ein Terrorismus-Bekämpfungsgesetz. Die Terroristen arbeiten vernetzt zusammen - die Sicherheitsbehörden können dies nun auch. Aber es gibt noch viel zu tun. Dies gilt etwa im Bereich der Bundeswehr: Hier ist das Grundgesetz endlich so anzupassen, dass eindeutige Rechtsgrundlagen für Bundeswehreinsätze im Inland bei besonderen und eng zu definierenden Gefahrenlagen bestehen.


Offensichtlich ist Frau Köhler wohl Schäubles Liebling, sei es drum. Ich möchte hier nur noch am Rande erwähnen, dass die gesamte Thematik um Terrorismus und die angebliche Bedrohung, direkt beginnend mit dem 11. September 2001, auf einem gigantischen Lügengebäude ruht, und sämtliche gezogenen Schlussfolgerungen damit sowieso hinfällig sind.


Zitat:
In vielen Teilen Deutschlands drehen die Extremisten innerhalb der muslimischen Community das Rad der Zeit zurück. Über die Menschenrechte stellen sie ihre eigenen radikalen Islam-Interpretationen. Sie predigen Überlegenheit und Ungleichheit und sind damit Wegbereiter eines "religiösen Rassismus".


Siehe oben.

Zitat:
(...) müssen den Strafverfolgungsbehörden effektive Mittel in die Hand gegeben werden - etwa durch die rechtlichen Voraussetzungen zur konsequenten Nutzung der Möglichkeiten des genetischen Fingerabdrucks im Strafverfahren.


Ich warte schon gespannt auf den ersten Fall, bei dem jemandem versucht wird mittels genetischen Fingerabdrucks eine Tat anzuhängen. Wenn es nach manchen Leuten ginge, würden wir unsere DNS ja überall zur Analyse und Speicherung abgegen - Krankenkasse, Arbeitgeber, Polizei, Schule... Bis zum ersten Missbrauch ist es dann nicht sehr weit. Ein "genetischer Fingerabdruck" lässt sich nämlich genauso fälschen wie ein herkömmlicher.

Zitat:
Daher brauchen wir noch Kernenergie als Brückentechnologie, bis in ausreichendem Maße erneuerbare Alternativen vorhanden sind.


Das ist eben die CDU-Parteilinie. Ich möchte nur erwähnen, dass der heraufbeschworene Engpass zum einen überzogen ist, zum anderen auch schon vor vielen Jahren vorhergesehen werden konnte, aber einfach ignoriert wurde. Merke: Ein typisches heutiges Atomkraftwerk ist längst abgeschrieben und bis zum Abriss die ultimative Cash-Cow. Eine Verlängerung der Laufzeiten bewirkt also hauptsächlich zwei Dinge: Größere Profite für die Betreiber, sowie mehr Atommüll.

Zitat:
Die entscheidende Frage ist nicht, wie schnell erneuerbare Energien hierzulande die konventionellen Energieträger ablösen, sondern wie mit den zur Verfügung stehenden Mitteln eine möglichst große Menge an klimaschädlichen Treibhausgasen eingespart werden kann.


Damit geht sie mit der Mehrheit der Politik derzeit konform. Und alle gemeinsam verdrehen sie die Situation in ihr absolutes Gegenteil. Dass die Geschichte von der menschenverursachten Erwärmung nichts weiter als ein Märchen ist, ist zu diesen Kreisen wohl zu einem großen Teil immer noch nicht durchgedrungen (andere, wie der amerikanische Klimawandel-Protagonist Al Gore, kassieren dagegen bewusst kräftig ab). Insofern unterstelle ich hier einfach nur grobes Unwissen.

Zitat:
Deshalb setze ich mich vor allem für marktwirtschaftliche Instrumente des Klimaschutzes ein. Der Handel mit Emissionszertifikaten ist dazu nur ein erster Schritt. Für wichtig halte ich auch, dass Unternehmen emissionsmindernde Projekte auch in Entwicklungsländern fördern und sich dabei erzielte Klimaschutz-Erfolge beim Emissionshandel gutschreiben lassen können.


Der Emissionshandel selbst ist ein fast noch größerer Schwindel als die zugrundeliegende wissenschaftliche Theorie. Einfach gesagt bedeutet dieser Handel, dass der, der viel Geld hat, einfach denen mit wenig Geld das Recht zum Ausstoßen von Kohlenstoffdioxid abkaufen kann. Dieser Handel nützt der Natur selbst unter Annahme der erklärten Theorie ausgesprochen wenig, schadet dabei aber in jedem Fall denen, die ihre Emissionsrechte aus Geldnot verkaufen müssen. Wenn man sich dann anschaut, dass es in Großbritannien bereits erste Überlegungen für eine pro-Kopf-Abgabe auf CO2 geben soll, also eine persönliche "Klimasteuer", kann man sich denken, wo der Zug hinfährt. Mehr als eine gigantische Abzocke steckt da nämlich nicht dahinter.

Zitat:
Arbeitslosigkeit ist nicht nur ein wirtschaftliches, sondern vor allem ein Gerechtigkeitsproblem: Millionen von Menschen sind derzeit noch auf staatliche Transferleistungen angewiesen und damit oft von der Teilhabe an Wohlstand und am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen.


Interessant. Frau Köhler gibt also zu, dass das Arbeitslosengeld bzw, Hartz IV eben NICHT die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht, obgleich dies doch erklärter Zweck ist. Sie gibt auch zu, dass dies ungerecht ist. Aber natürlich folgt dann, groß und fett:

Zitat:
Sozial ist, was Arbeit schafft


Dieser Spruch, gedanklich längst neben "Wer nicht arbeitet soll auch nicht Essen" (Münterfering) und "Arbeit macht frei" (NSDAP) abgelegt, ist, selbst wenn man ihn für richtig hält, eine groteske Illusion. So etwas wie Vollbeschäftigung gibt es schon lange nicht mehr, und wird es auch niemals wieder geben, wenn wir nicht in die Zustände des frühen 19. Jahrhunderts zurückfallen wollen.

Eine logische und konsequente Schlussfolgerung wäre also, neben der Förderung zur Schaffung neuer Arbeitsplätze, muss auf jeden Fall eine Verbesserung der Bedingungen für Arbeitslose her (Stichpunkte: 500 Euro Regelsatz, Abschaffung der Sanktionen, volle Regelsätze für Kinder). Köhler schafft es aber, um jede Form von Schlussfolgerung herumzumanövrieren, und wiederholt stattdessen allerlei wohlklingende, aber leere Phrasen:

Zitat:
Durch umsichtiges Handeln in der Krise haben wir die Folgen vor allem für den Arbeits- und Lehrstellenmarkt bislang begrenzen können. Wenn wir jetzt gestärkt aus der Krise hervorgehen wollen, müssen wir vor allen auch den Mittelstand unterstützen. Wir haben ein klares Anti-Krisen Rezept: Nachhaltiges Wachstum, das wir durch Haushaltskonsolidierung, Investitionen in unsere Stärken und Steuerentlastungen erreichen wollen.


So schön kann man mit vielen Worten nichts sagen (abgesehen von "Steuern runter!").

Zitat:
Die Große Koalition hat den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zum Jahr 2008 bereits von vor 2007 6,5 Prozent auf 3,3 Prozent gesenkt. Dabei handelt es sich um den geringsten Beitrag seit gut 25 Jahren. Zum 1. Januar 2009 bis zum 30. Juni 2010 wird er auf 2,8 Prozent gesenkt. Aber auch das ist noch zu wenig: Wir brauchen eine Renten- und Gesundheitspolitik, die zur Entlastung der Arbeitgeber und Arbeitnehmer neue Möglichkeiten der Finanzierung erschließt.


Jau, das passt ja prima zu der von ihre anderorts festgestellten Tatsache, dass die Sozialsysteme finanziell unterversorgt sind. Auch wenn sie die Ursache dafür völlig übersieht, sollte sie doch immerhin in der Lage sein zu realisieren, dass Beitragssenkungen die Probleme verschlimmern und niemandem helfen.

Hoffen wir, dass Frau Köhler nicht wie ihre Vorgängerin auch eines Tages vom Familien- zum Arbeitsministerium versetzt wird. [Das war nur ein Scherz. Man kann davon Ausgehen, dass Von der Leyen in punkto Arbeits- und Sozialpolitik ähnlich inkompetent, unlogisch und menschenfeindlich ist wie Köhler. Daher würde das sowieso keinen Unterschied machen, wer von den beiden welches Amt hat.]

Zitat:
Wer Unternehmen zwingen will, einen Lohn zu zahlen, der sorgt dafür, dass viele Menschen gar keinen Lohn mehr bekommen. Wir setzten uns daher für ein Mindesteinkommen ein, das sich als einer Kombination von Lohn und staatlichem Lohnzuschuss zusammensetzt. Denn lieber ein Zuschuss vom Staat als ein Leben nur mit Hartz IV. Lohndumping muss aber verhindert und sittenwidrige Löhne verboten werden.


Vollzeitarbeit und trotzdem noch Hartz IV zu beziehen ist also die Lösung, wie? Ich möchte einmal erleben, wie einer der Neoliberalen versucht zu erklären, wie die Lohnsubventionierung durch Hartz-IV-Aufstockung sich mit ihrem Mantra vom ewig freien und selbstheilenden Markt verträgt. Aber natürlich geht es nicht um logisch zusammenhängende Ideen und Ziele, sondern pure Ideologiedurchsetzung.

P.S.: Sittenwidrige Löhne sind bereits verboten. Das Verbot wird nur viel zu selten durchgesetzt.

Zitat:
Wer arbeitet, muss mehr haben als der, der nicht arbeitet.


Tja, ohne gesetzlichen Mindestlohn wird das aber niemals zu realisieren sein. Aber die neoliberale Katze hat schon dutzende Bissspuren im Schwanz, da kommt es auf eine mehr oder weniger auch nicht an...

Zitat:
Jugendschutz geht aber noch weiter: Dazu gehört beispielsweise die Ausarbeitung von Maßnahmen, die die Nutzung moderner Medien für Minderjährige ungefährlicher machen.


Da klingt mir wieder das sehr treffende Zitat "Das Internet ist kein Kinderspielzeug" im Kopf... Auf jeden Fall wollen wohl einige Politiker das Internet als ein Kinderspielzeug darstellen, in dem sich nur leider leider viele böse Erwachsene mit bösen Erwachseneninhalten (z.B. "Killerspielen") tummeln. Köhlers Vorgängerin hat ja aufgezeigt, wie eine moderne CDU mit solchen Themen umgeht: Zensur. Wir dürfen also gespannt sein, was in dieser Richtung im Laufe der beginnenden Legislaturperiode noch geschehen wird, denn merke: Von der Leyens Zensurgesetz wurde nur mangels Wirksamkeit um ein Jahr verschoben, danach wird re-evaluiert, sprich: Man stellt fest, die Zensurmethode würde nicht funktionieren, da muss man härter herangehen...



Die obigen Zitate stammen von Kristina Köhlers offizieller Webseite, das heißt abgesehen vom generellen Neusprech ist das sowieso noch ein beschönigendes Bild. Mal sehen, was man anderorts noch über sie erfahren kann...

Zitat:
Im Wahlkampf zur Landtagswahl in Hessen 2008 kritisierte Köhler die Zunahme „deutschenfeindlicher Gewalt“ von Ausländern und berief sich dabei gegenüber dem Politmagazin Panorama auf Erfahrungswerte eines Staatsanwalts und die Forschungsergebnisse des Kriminologen Christian Pfeiffer. Der Staatsanwalt Anton Winkler und Pfeiffer wiesen daraufhin Köhlers Aussagen als falsch zurück. Pfeiffer erklärte, dass es keine solche Untersuchung gebe, die belegen würde, dass die Deutschfeindlichkeit zunimmt. Köhler erklärte daraufhin in einer Stellungnahme auf ihrer Homepage, dass sie sich auf „Erfahrungswerte“ Einzelner aus Staatsanwaltschaft und Polizei stütze.

(Quelle: Wikipedia)

Selbst Pfeiffer, normalerweise bekannt für seine Propaganda gegen Arbeitslose und seiner abstrusen Thesen zu Computerspielen (welche die Grundlage sind für die aktuelle "Killerspiele"-Propaganda), distanzierte sich von Köhlers grotesken Ansichten. Das alleine will etwas heißen!


Mein Fazit: Vom Regen in die Traufe.

Mittwoch, 25. November 2009

prioritäten setzen

Zitat:

Die Postbank will in den kommenden Jahren fast jede zehnte Stelle streichen, rund 2000 Arbeitsplätze sollen wegfallen. Gleichzeitig wird eine dicke Abfindung für Ex-Konzernchef Klein bekannt - er soll laut einem Agenturbericht 2,9 Millionen Euro bekommen.

(Quelle: Spiegel Online)

Das ist natürlich nur ein Beispiel von vielen, mal wieder, denn so etwas geschieht andauernd in etlichen Unternehmen. Immerhin muss man ja gerade in schwierigen Zeiten eindeutige Prioritäten setzen, nicht wahr?

Dienstag, 24. November 2009

"eigenverantwortung"

So lautet doch das Mantra der Neoliberalen, insbesondere der FDP. Lasst alle machen was sie wollen, dann regelt sich alles von selbst, nicht wahr? Klappt ja wunderbar in der Wirtschaft, weswegen man der FDP ja auch irgendeine besondere Wirtschaftskompetenz nachsagt. (Haha...)



Ach halt, da war ja was. Freiheit und Eigenständigkeit funktioniert natürlich nur zwischen Teilnehmern am freien Markt. Das ist die einzige und einzig wahre Freiheit. Alles andere, was manch einer so unter Freiheit versteht, ist für eine FDP keinen Pfifferling wert. Der Staat dürfe sich nur nicht einmischen, niemanden bevormunden?

Nicht wenn es z.B. um Eltern geht:

Zitat:
Seit Wochen streiten sich die Koalitionsparteien, wie die Betreuung von Kindern unter drei Jahren außerhalb der Kita bezahlt werden sollte: mit Bargeld oder mit einem Gutschein. Die CSU plädiert für ein Betreuungsgeld in Höhe von monatlich 150 Euro, die FDP will mit Bildungsgutscheinen dafür sorgen, dass das Geld direkt bei den Kindern ankommt und von den Eltern nicht "zweckentfremdet" würde.

(Quelle: taz.de)

Ja, DAS ist der FDP Verständnis von der ewig wiederholten "Eigenverantwortung". Nicht ein kleines Stückchen will sie es den Menschen zugestehen, nur den Banken, Versicherungen, Konzernen!


Ich könnt mal wieder nicht soviel fressen...

die schizophrenie unserer zeit...

... hat Robert Kurz treffend auf den Punkt gebracht:

Zitat:

Die den Gesetzen der Verwertungslogik unterworfenen Menschen sollen am besten für Gotteslohn arbeiten bis zur Erschöpfung, sparen wie die Weltmeister für ihr Alter, gleichzeitig mit vollen Händen Geld ausgeben als Konsumenten.

(Quelle: Der Freitag)

Und das alles am besten zu 3,50 Euro Stundenlohn, nicht wahr Herr Westerwelle? Das System ist einfach nicht mehr zu retten, alles was jetzt noch geht ist, den Tod hinauszuzögern...