Auch von mir eine symbolische Tasse Blut für Angela Merkel:
OFFENER BRIEF AN DIE BUNDESKANZLERIN -
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,
Betr. Ihre heutige einseitige Schuldzuweisung an die palästinensische Hamas
Etwas anderes als ein Kotau vor dem zionistischen Nationalismus der israelischen Bourgeoisie war von Ihnen selbstverständlich nicht zu erwarten. Bemerkenswert aber ist, dass Sie in einem Land, das nie Krieg geführt hat, aufwuchsen, und trotz Ihrer vorgeblich christlichen Gesinnung einen marketenderischen Hang für die völkerrechtswidrigen Vernichtungskriege der Präsidenten Bush und Olmert entwickeln konnten.
Als Zeichen meiner Missachtung übersende ich Ihnen symbolisch eine Tasse, die ebenso symbolisch mit palästinensischem Kinderblut gefüllt ist.
Montag, 5. Januar 2009
eine tasse blut
Labels: zeitgeschehen
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4 Kommentare:
Irgendwie regen mich diese Beispiele mit verletzten und getöteten Kindern immer auf. Als die Alliierten im Zweiten Weltkrieg Deutschland bombardiert haben, sind mit Sicherheit auch Kinder gestorben. Und? Hätten die Alliierten dabei moralische Bedenken gehabt, würden wir jetzt alle dem Führer huldigen und die Hamas würden uns für den Umgang mit Juden anerkennend auf die Schulter klopfen. Das Thema ist einfach zu komplex, um einfach nur eine symbolische Tasse Blut irgendwohin zu reichen.
Wenn man es ganz genau nimmt, ist jeder tote Zivilist einer zuviel. Aber manchmal geht es eben nicht anders.
Ach und noch etwas: Israel kämpft mit einer Armee, während sich die Hamas in mitten von Zivilisten verstecken...
Gruß
Thearcadier
Niemand behauptet hier, die Hamas seien unschuldige Lämmer. Aber die israelische Regierung ist mindestens genauso skrupellos, darum geht es.
Unsere Kanzlerin jedoch stellt sich völlig einseitig gemäß "Staatsräson" auf Seiten der israelischen Regierung (merke: ich spreche von den Machthabern, nicht dem Volk!), die Kriegsverbrechen um Kriegsverbrechen verursacht.
Interessant wie oft ich in letzter Zeit das Wort "komplex" im Zusammenhang mit dem Völkermord der gerade im Gaza-Streifen stattfindet vernehmen muss. Sicherlich mag es für einige Leute zu "komplex" sein über Verhältnismässigkeit nachzudenken und so Phosphor und Streubomben als angebrachte Massnahmen zu sehn.
@ Mephane:
Ok, Dein Kommentar macht Sinn, dennoch geht mir der letzte Satz dieses offenen Briefes mächtig gegen den Strich.
@ Anonym:
Mit "komplex" meinte ich die ganze Geschichte hinter diesem ewigen Konflikt, nichit die Anwendung genannter Bomben.
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